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Ingenieur Philip C. Brandl (seit 2003 bei FM Global) hat einiges zu erzählen: über seinen Weg ins Unternehmen, die täglichen Herausforderungen bei FM Global und die Einzigartigkeit eines ungewöhnlichen Arbeitgebers.
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"Da ich schon immer ein Faible für Technik hatte, begann ich nach dem Abitur an der TU München mein Studium des Bauingenieurwesens. Meine Frau war es dann, die mich darauf brachte, dass Ingenieure auch bei Versicherungen gefragt sind. Ich habe mich auf ein Angebot von FM Global beworben – und genau ins Schwarze getroffen. Denn hier bekam ich alles, was ich suchte: eine herausfordernde Tätigkeit, abwechslungsreiche Aufgaben, vielseitige Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit unseren weltweit operierenden Kunden sowie die ideale Mischung aus Teamwork und großer individueller Freiheit bei der Gestaltung meiner täglichen Arbeit.
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Natürlich war der Wechsel von der Baustelle, auf der ich neben der auftragskonformen technischen Abwicklung auch für den wirtschaftlichen Erfolg des gesamten Projekts verantwortlich war, eine große Umstellung.
Ich empfand es als sehr angenehm, dass ich zusammen mit zwei weiteren Ingenieuren gleichzeitig angefangen habe. Gemeinsam absolvierten wir den für uns individuell erstellten Trainingsplan und waren sofort "on the job" beim Kunden vor Ort – natürlich mit einem erfahrenen Kollegen und Mentor an unserer Seite. Danach ging es für drei Wochen ins Schulungszentrum nach Boston. Dort erwartete uns ein intensives Unterrichtsprogramm, das die Teilnehmer aus aller Herren Länder richtig zusammengeschweißt hat. Nach der Rückkehr übernahm ich dann die eigenständige Planung, Organisation und Durchführung von Werksbegehungen. Hierbei befasste ich mich mit den unterschiedlichsten Gefahren, die die Werte unserer Kunden zerstören könnten. Dies sind insbesondere Brände, Explosionen, Überschwemmungen, Erdbeben oder Maschinenbruch. Da bereits ein geringer Schaden an einzelnen Betriebsanlagen zu erheblichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Unternehmen führen kann, beginnt die Evaluierung eines Standorts meistens mit dem detaillierten Verständnis der Wertschöpfungskette, der Produktionsprozesse, der Lieferabhängigkeiten und des generellen Geschäftsmodells unseres Kunden. Hierzu erlangt man meist einen guten Einstieg durch eine präzise Vorbereitung und Gespräche mit Kollegen, Maklern oder unseren Kundenberatern.
Vor Ort plant man dann den kommenden Tag (oder die Tage – oft führen wir bei großen Industriestandorten mehrtägige Begehungen durch) in Absprache mit dem Kunden, der Werksleitung oder der Geschäftsführung. Ich kann mich an einige Begehungen erinnern, bei denen der Geschäftsführer mich in der Abschlusskonferenz fragte: "Was, an dieser Stelle meines Werks waren Sie auch? Da war ich seit Jahren nicht!"
Manchmal sind die Werksbegehungen ein bisschen wie "Die Sendung mit der Maus" - man lernt immer wieder Neues. So habe ich gesehen, wie Zement gebrannt wird, Süßwaren oder Zigaretten hergestellt werden, welche Problemstellungen und vor allem auch Gefahren bei der Produktion von bedruckten Joghurtbechern entstehen können oder wie man einen riesigen, über 300 PS starken Traktor baut.
Die Tage bei unseren Kunden sind jedenfalls sehr abwechslungsreich. So führen wir Gespräche mit den verschiedensten Experten unserer Kunden. Beim Testlauf einer großen dieselbetriebenen Sprinklerpumpe oder den Sprinklerprobeläufen kann man dann so richtig die Ärmel hochkrempeln.
Unsere Kunden schätzen die Expertise unserer Ingenieure. Das gab auch mir schon oft die Möglichkeit, bereits bei der konzeptionellen Planung und Erstellung neuer Projekte oder sogar bei der Auswahl eines möglichen neuen Standorts beteiligt zu werden – und diese Neubau- oder Erweiterungsprojekte dann über die gesamte Laufzeit zu begleiten.
Nach mehr als acht Jahren weiß ich, dass kein Tag bei FM Global dem anderen gleicht und dass ich noch viel lernen kann und will!
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Mittlerweile bin ich für ein kleines Team verantwortlich und kann meine Erfahrungen im Rahmen unseres Weiterbildungsprogramms weitergeben. Dazu habe ich im letzten Jahr viel Zeit in unserem Schulungszentrum in Boston verbracht, viele neue Freundschaften mit Kollegen aus den unterschiedlichsten Ländern geschlossen und mein professionelles Netzwerk erweitert.
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Auch wenn mir meine aktuelle Position viel Spaß macht, habe ich natürlich noch jede Menge vor. Vor allem fachlich gibt es für mich in meiner Managementfunktion noch viel dazuzulernen. Das ist übrigens auch ein wesentlicher Faktor und fester Bestandteil der Mitarbeiterentwicklung bei FM Global.
Dazu kommt die Vielseitigkeit des Jobs. Jeder Tag bietet neue, aber lösbare Herausforderungen. Zumal für mich auch die Work-Life-Balance stimmt. Ich habe mir einen Heimarbeitsplatz eingerichtet, den ich vor allem während meiner Zeit als Außendienst-Ingenieur regelmäßig genutzt habe. Beim Verfassen der Berichte (Expertise nach einer Werksbegehung) habe ich somit das große Glück gehabt, die ersten Gehversuche meiner beiden Kinder mitzuerleben.
Ich kann sehr flexibel planen, mir meinen Tagesablauf im Rahmen der an mich gestellten Ziele und Erwartungen frei gestalten. Last, but not least finde ich bei FM Global klasse, dass man hier viel über aktuelle Ereignisse, zum Beispiel die Auswirkungen von Naturkatastrophen wie in Australien, mitbekommt. Nicht nur vom Unternehmen, in dem Informationen schnell greifbar sind, sondern auch von Kollegen aus anderen Ländern, die ich im Rahmen von Veranstaltungen in den letzten Jahren kennengelernt habe."
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